Bildungsplan

Am Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum mit dem Förderschwerpunkt Sprache gilt der Bildungsplan für Grundschulen beziehungsweise Hauptschulen – ergänzt durch den Bildungsplan der Schulen für Sprachbehinderte.

Dies bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler nach erfolgreichem Abschluss einer Klasse die nächsthöhere Klasse einer Grundschule beziehungsweise nach der 4. Klasse einer weiterführenden Schule besuchen können.

Das Grundkonzept der Schule ist die „Durchgangsschule“: Sobald ein weiterer Besuch des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums mit dem Förderschwerpunkt Sprache nicht angezeigt ist und die Pflicht zum Besuch dieser Einrichtung durch das Staatliche Schulamt Göppingen aufgehoben wird, kehren die Schülerinnen und Schüler an ihre bisherige Schule zurück beziehungsweise wechseln an eine weiterführende Schule. Die übliche Verweildauer beträgt zwischen zwei und sechs Schuljahren, in besonderen Ausnahmefällen auch nur ein Jahr.

Schaubild zu Zugangswegen, Förderung und möglichen Übergängen an der Arthur-Hartmann-Schule
Zugangswege und mögliche Übergänge

Förderschwerpunkte

Die Sprache hat durch ihre wechselseitigen Beziehungen zu den übrigen Persönlichkeitsbereichen eine herausragende Bedeutung für die Entwicklung des einzelnen Menschen. Jede Beeinträchtigung der Sprache wirkt sich auf die Gesamtperson aus. Umgekehrt haben Beeinträchtigungen der persönlichen Entwicklung häufig Auswirkungen auf die Sprache.

Somit bedingen Sprach- und Kommunikationsstörungen eine gezielte ganzheitliche Förderung, die auf die Gesamtpersönlichkeit des Kindes gerichtet ist:

  • Förderung der Wahrnehmung,
  • Förderung des sozialen Lernens,
  • Erweiterung der kindlichen Kommunikationsfähigkeiten,
  • Wecken und Erhalten der Sprechfreude,
  • Abbau der Sprach- und Kommunikationsstörungen,
  • Förderung von Aufmerksamkeit, Konzentration und Ausdauer,
  • Hilfe beim Aufbau von Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl.